Wie fotografiere ich Winteraufnahmen richtig - mein Fototagebuch - Fotoblog und Wissenswertes zur Fotografie

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Wie fotografiere ich Winteraufnahmen richtig

Was ist bei Aufnahmen im Winter zu beachten?
Winterbilder sind - wenn sie richtig gemacht werden - einfach nur schön.
Es gibt aber einen großen Unterschied zu den Bildern der restlichen Jahreszeit: Der Schnee.

Der Schnee macht das Bild mit seinem Licht- und Schattenspiel erst richtig schön, ist aber für die automatische Belichtung des Bildes immer eine Herausforderung, da er dem Sensor mitteilt: Hier ist ziemlich viel Weiß. Ich regle die (automitsche) Belichtungszeit herunter, damit das Bild (wegen des vielen Weiß) nicht zu hell ausfällt.
Das Ergebnis ist, dass das fertige Bild unterbelichtet ist.

  • Also: Bei hohem Schneeanteil im Bild ruhig die Belichtung auf 1/2 bis ganze Blende höher belichten, als bei den sonstigen Bildern.
    Wenn du dir nicht sicher bist, dann mach ein Bild mit normaler Belichtung und eines mit erhöhter Belichtung. Du wirst rasch sehen, was dir besser gefällt.
  • Auf Winterbildern ist oft der - bei Fotografen sehr beliebte - "Sonnenstern" zu sehen. Der ist gerade in den Wintermonaten häufiger zu sehen, da die Sonne von Nov. bis Febr. allgemein tiefer steht und die Sonne somit öfter mit auf das Bild kommt. Den Sonnenstern erhältst du bei fast geschlossener Blende, als bei hohen Blendenwerten (von f16 aufwärts).
  • Fotografiere nach Möglichkeit an sonnigen Tagen. Das vermittelt fast automatisch ein sehr positives Erscheinungsbild.
  • Winterbilder leben oft vom Sonnenlicht, weißem Schnee und tiefblauen Himmel, der gerade im Winter sehr häufig problemlos einzufangen ist. Nutze die tiefstehende Sonne und integriere den Schatten in dein Foto. Das verleiht dem Bild Leben.
  • Versuche dich ruhig auch an nebeligen Tagen und erzeuge diese magische Stimmung bei Nebel.


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