Wie fotografiere ich Stiegenhäuser - mein Fototagebuch - Fotoblog und Wissenswertes zur Fotografie

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Wie fotografiere ich Stiegenhäuser

Wie fotografiere ich Stiegenhäuser?
Das Fotografieren von Stiegenhäusern ist bei einem Großteil der Fotografen sehr beliebt, da sich - durch die besonderes Perspektive - ästhetische Bilder erzeugen lassen, denen ein gewisser WOW-Effekt durchaus bescheinigt werden kann.
Das Hauptproblem beim Fotografieren von Stiegenhäusern besteht meines Erachtens darin, dass zuerst ein geeignetes Stiegenhaus gefunden werden muss.
Hat man dann eines gefunden, von dem man glaubt, dass es sich gut zur Fotografie eignet, so kommt man mit folgenden Tipps zu durchaus braucbaren bis sehr guten Ergebnissen.
Stiegenhäuser verändern die Charakteristik of sehr, wenn man den Blick nach oben oder nach unten verwendet. Also, es zahlt sich aus, beide Varianten auszuprobieren.
Sehr häufig ist in Stiegenhäusern die Ausleuchtung eher dürftig. Die ISO-Zahl sollte aber trotz einer großen Blende (Blendenzahl f8 und größer) gering gehalten werden, um nur geringes Rauschen zu erzeugen.
Das heißt, dass die Kamera nach Möglichkeit aufgelegt, oder ein Stativ verwendet werden soll.
Ich persönlich habe in Stiegenhäusern aber noch nie ein Stativ verwendet und finde es auch bedenklich in fremden Häusern mit Stativ zu arbeiten.
Es empfiehlt sich auch, vor dem Fotografieren die Erlaubnis zum Fotografieren einzuholen.
Ein Anrecht, ein Foto machen zu dürfen gibt es leider nicht.

Die Parameter zusammengefasst:
  • Verwendung eines geeigneten Weitwinkel-Objektives bei APS-C 18 mm und kleiner, bei Vollformat 24 mm und kleiner
    Natürlich eignen sich auch andere Objektive bedingt. Aber die geannten Größen haben sich bei mir bewährt.
  • Niedrige ISO-Zahl (bis max. 1600)
  • Eher große Blende (ab f8 und größer) um eine gute Schärfentiefe zu erhalten
  • Nach Möglichkeit mit RAW fotografieren, um die oft großen Helligkeitsunterschiede bearbeiten zu können.
  • Das Foto MUSS so zentral und symmetrisch wie möglich aufgenommen werden. Kleinste Abweischungen werden vom menschlichen Auge wahr genommen und das Bild wirkt nicht mehr so ästhetisch.

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