Wie fotografiere ich den Mond - mein Fototagebuch - Fotoblog und Wissenswertes zur Fotografie

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Wie fotografiere ich den Mond

Die Mondfotografie
Ich habe mich vor Kurzem mit dem Fotografieren des Mondes beschäftigt.
Die wichtigste Erkenntnis daraus: Der Mond ist schwierig zu fotografieren und verlangt im Vorfeld schon eine gute Optik. Entweder ein Super-Tele-Zoom, jenseits von 200 mm (Vollformat-Sensor-gerechnet) oder eine entsprechende Optik mit großer Fix-Brennweite.
Auch die Belichtungszeit soll gering sein, denn der Mond bewegt sich schneller, als dies für eine knackige Aufnahme gut ist.
Aber Achtung: Die ISO sollte trotzdem noch so gering wie möglich sein, um unnötiges Rauschen zu verhindern.
Unerlässlich dabei ist auch ein Stativ, das erschütterungsfrei steht. Das Bild selber macht man dann entweder mit dem Selbstauslöfer (5 Sek. Vorlauf) oder mit einem Fernauslöser.
Bei Spiegelrefelex-Kameras empfiehlt es sich die Spiegelvorauslösung zu aktivieren. Das heißt, dass sich fer der Spiegel vor der eigentlichen Auslösung hochklappt, um bei der Aufnahmen keine Erschütterungen zu erzeugen.
Bei spiegellosen Kameras empfiehlt sich - wenn dies die Kamere unterstützt - eine geräuschlose Auslösung vorzunehmen. Das heißt, dass der mechanische Verschluss abgeschaltet und der elektronische Verschluss eingeschaltet wird. Das verhindert ebenfalls Erschütterungen.
Weiters ist es notwendig, die Automatik der Belichtung stark zu korrigieren und wenn möglich die Belichtung manuell vorzunehmen.
Dann ist nur noch zu hoffen, dass der Mond auch toll scheint. Am Besten, kurz nach dem Aufgang des Mondes fotografieren, da erscheint die Scheibe am Größten.
Vie Spaß beim Probieren.
Hier die einzelnen Parameter im Überblick:
  • Tele-Zoom oder Tele-Fixbrennweite mit mindestens 200mm besser aber 400mm oder mehr Brennweite, gerechnet auf Vollformat-Sensor.
  • Sensoren im APS-C- oder Vollformat eignen sich sicher am Besten, was nicht heißt, dass man mit anderen Sensoren kein gutes Mondfoto machen kann.
  • ISO-Zahl so gering wie möglich, so hoch wie notwendig, um ein Bild mit einer Zeit von 1/20 bis 1/40 Sekunde zu machen.
  • Zeit nicht länger als 1/20, wenn möglich aber kürzer verwenden
  • Auslösen unbedingt auf einem erschütterungsfreien Stativ.
  • Bei Spiegelreflexkameras ist die Spiegelvorauslösung zu aktivieren.
    bei spiegellosen Kameras wenn möglich den geräuschlosen elektronischen Verschluss verwenden und entweder mit Selbstauslöser oder Fernauslöser auslösen.
  • Belichtung an die Situation anpassen, heißt, die Belichtung so weit verrringern, dass auch die etwas dunkleren Stellen des Mondes gut sichtbar werden.
  • Die Blende sollte relativ offen sein und sich in dem Bereich bewegen, in dem das Objektiv am schärfsten ist.




















Gutes Gelingen!
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