Kameratypen - mein Fototagebuch - Fotoblog und Wissenswertes zur Fotografie

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Kameratypen

Kameratypen

In der Standard-digitalen-Fotografie unterscheiden wir folgende Kameratypen:

Handykameras
Einst die unterste Kamerakategorie erobern immer besser gewordene Handykameras die Herzen der Anwender.
Mittlerweile überflügeln (meiner Meinung nach) die Handykameras die Kompaktkameras und erreichen - zumindest teilweise - ein Niveau, wie man es von einer teuren Kamera erwartet.
Meist hat man mit einer guten Handykamera bessere Karten als mit einer Kompaktkamera. Die Verarbeitung der Bilder in der Handykamera ist auf einem Niveau, das für die meisten Aufnahmen als völlig ausreichend zu bezeichnen ist.

Kompaktkameras
Wie der Name schon sagt sind das die kleinen kompakten Alleskönner mit teilweise beachtlichen Zoomeigenschaften.
Doch Achtung, Kameras mit großen Zoombereichen sind nicht automatisch die bessere Wahl.

Bridgekameras
Kameras die die Brücke schlagen zwischen den Kompaktkameras (also mit festangeschlossenem Objektiv) und den Kameras mit Wechselobjektiven.
Diese Kameras haben meist noch einen relativ kleinen Sensor, bieten aber sonst ziemlich alles, was der Fotograf benötigt.
Achtung: Freistellen des Objektes vor einem Hintergrund ist nur bedingt möglich. Das hat etwas mit der größe des Sensors zu tun, der häufig kleiner als APSC ist.

Kameras mit Wechselobjektiven
Spiegelreflex-Kameras
Diese haben Ihren Namen von der Eigenschaft eines zurückschwingenden Spiegels, der zuerst in der Standard-Lage das Bild über einen Spiegel auf das Okkular oder einen Bildschirm umlenkt. Beim Auslösen schwingt zuerst der Spiegel zurück bzw.hoch und lässt so das Licht, das durch das Objektiv kommt auf den Sensor fallen. Dadurch wird der Sensor belichtet. Nach der Belichtung schwingt der Sensor wieder zurück in die Standard-Stellung.
Spiegelreflexkameras haben üblicherweise einen Sensor der größe APSC oder Vollformat (24mm x 36mm)
Bis vor kurzer Zeit war dies die Königsklasse der Fotografie. Nun schein es aber so, dass die Ablöse der Spiegelreflex-Kameras gekommen ist,
denn immer mehr Hersteller stellen Ihre Proudktlinie auf spiegellose Kameras um.
Die dadurch entstandene neue Kameratype nennt man Systemkamereas.
Systemkameras
Neuerdings die Kameraklasse, in der noch Verkäufe generiert werden. Ursprünglich ein innovatives Wagnis der Fa. SONY, nun ein Muss für alle Kamerahersteller.
Die Vorteile sind:
  • Konstruktion ohne Spiegel. Damit fallen alle Problem im Zusammenhang mit Spiegeln weg.
  • Prinzipielle Möglichkeit, die Bodys kleiner zu gestalten, was sich im Gewicht niederschlägt.
  • Dadurch, dass die Belichtung in einem elektronischen Sucher vorberechnet wird, kann man schon bei der Vorschau der Bilder erkennen, ob es zu Über- oder Unterbelichtungen kommen wird.
  • Die Schärfe wird direkt am Sensor ermittelt, somit ist eine nicht korrekte Schärfeermittlung weitgehend ausgeschlossen.

Systemkameras werden vor allem in APSC-Sensorgrößen hergestellt. Es gibt sie aber auch in Vollformat und anderen Größen.
Systemkameras gibt es nun mittlerweilen von vielen renommierten Herstellern.

  • Ein Nachteil dieser Kameras ist, dass der Sensor bei häufigem Objektivwechsel leichter verschmutzt als bei den Spiegelreflexkameras, da hier der Spiegel in der Regel den meisten Schmutz abfängt. Der Spiegel ist leichter zu reinigen als der Sensor.

Sonderformen der digitalen Fotografie-Kameras:
Es sind vor allem die Mittelformatkameras (interessant, Mittelformat ist doppelt so groß wie Vollformat), die hier noch Erwähnung finden sollen. Allen voran ist hier die Fa. Hasselblad zu nennen, deren Produkte auch Laien durchaus bekannt sein dürften.

Daneben gibt es auch noch LICHTFELD-Kameras, deren Sensor nicht nur das 2-dimensionale Licht, sondern auch ihre 3-dimensionale Anordnung festhält.

Diese beiden Kameraklassen seien hier nur als Information gedacht. Für den Hobby-Fotografen finden sie wenig Anwendung.

Sensorgrößen und ihre praktische Bedeutung:
Folgende Sensorgrößen sind geläufig (entnommmen aus Wikipedia - https://de.wikipedia.org/wiki/Bildsensor):
Die folgende Grafik zeigt nicht die Originalgröße, sondern das Verhältnis der Sensoren zueinander.



In Abhängigkeit zum Bildsensor ergeben sich einige grundlegende Eigenschaften. Kleine Sensoren neigen zu Bildrauschen bei schon geringen ISO-Werten.
Weiters ist es bei kleinen Sensoren schwierig, ein Bild "Frei zu stellen" Dies gelingt erst ab APS-C vernünftig, wobei hier lichtstarke Objektive notwendig isnd..
Allerdings soll erwähnt werden, dass auch Handy-Kameras kleine Sensoren verbaut haben, dass es aber diesen Minicomputern zunehmend gelingt, durch die internen Verarbeitungsprozesse und mit Hilfe einer Zweitlinse, überaschend gute Ergebnisse zu erzielen.

Info:
Die auf dieser Seite verwendeten Bilder stammen nicht von mir.
Sie sind entnommen aus freien Bilddatenbanken. Es liegt somit keine Urhberrechtsverletzung vor.

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